KNAPPE NIEDERLAGE IM SPITZENSPIEL

Speaker 1

In einem heiß umkämpften Spiel mussten sich die Eisbären Regensburg am Sonntagabend gegen die Selber Wölfe mit 2:4 geschlagen geben. Die Tore für die Domstädter erzielten Tomas Gulda und Richard Divis.

In einem unterhaltsamen und temporeichen Spiel gab es sowohl für die Selber als auch für die Regensburger mehrere gute Chancen. Die beste auf Seiten der Oberpfälzer hatte Erik Keresztury (6.) in Überzahl, doch die Latte verhinderte eine Eisbären-Führung. Diese mussten dann für 51 Sekunden in doppelter Unterzahl spielen, weil, Constantin Ontl und Peter Flache auf der Strafzeit verweilten, überstanden diese aber unbeschadet. Top-Scorer Nick Miglio (8.) schob das Spielgerät nur ganz knapp am Pfosten vorbei. Die Rot-Weißen nutzten dann ihr zweites Powerplay des Abends und gingen mit 1:0 in Führung: Während Peter Flache dem Selber Torhüter Michel Weidekamp die Sicht nahm, hatte Tomas Gulda (17.) genug Zeit zum Ausholen und hämmerte den Schuss mit einem gewaltsamen Schlagschuss in die Maschen.

Auch im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer vor den Bildschirmen ein sehr spannendes Spiel, bei dem die Regensburger sich ein leichtes optisches Übergewicht erarbeiteten. Den ersten Treffer des Drittels erzielten jedoch die Franken. Nick Miglio (28.) nahm Fahrt auf, zog von außen vor das Tor und überwand Patrick Berger im Regensburger Tor per Rückhand in die kurze Ecke. Nach dem 1:1 zeigten sich die Oberpfälzer aber nicht beindruckt und hatten kurz darauf eine Antwort parat. Richard Divis (31.) musste nach einer schön anzusehenden Kombination über Lukas Heger und Nikola Gajovsky nur noch in das leere Tor einschießen und brachte seine Farben mit 2:1 in Front. In der 35. Spielminuten hätten die Regensburger in Überzahl die Chance auf einen weiteren Treffer gehabt, doch stattdessen klingelte es im eigenen Tor. Wieder war es Nick Miglio (37.) der seinen Wölfen mit einem Alleingang den erneuten Ausgleich zum 2:2 besorgte. Die Hausherren hatten daraufhin Blut geleckt und setzten das Regensburger Gehäuse unter Dauerbeschuss, doch die Eisbären verteidigten aufopferungsvoll und somit ging es mit diesem Spielstand in die zweite Unterbrechung.

Die Wölfe kamen sehr aggressiv aus der Kabine, gewannen immer mehr Oberwasser und belohnten sich folglich mit der Führung. In Überzahl hatte Selbs Neuzugang Fedor Boiarchinov (47.) etwas zu viel Zeit und brachte sein Team durch einen gezielten Schuss mit 3:2 in Front. Die Eisbären waren sehr um eine erneute Antwort bemüht und hatten vor allem in Überzahl mehrere große Einschussmöglichkeiten. Jedoch schien das Selber Tor wie zugemauert und dementsprechend schafften die Rot-Weißen trotz hoher Anstrengung kein erneutes Comeback. Stattdessen machte Fedor Boiarchinov (59.) mit einem Alleingang zum 4:2 seinen Doppelpack perfekt und zog den Eisbären endgültig den Zahn.

Durch diese Niederlage rutschen die Eisbären Regensburg wieder auf den zweiten Tabellenplatz. Für das Team von Max Kaltenhauser geht es schon am kommenden Dienstag in Passau weiter.