SIEG NACH PENALTYSCHIEßEN

Speaker 1

In einer spannenden Partie konnten sich die Eisbären Regensburg am Ende mit 4:3 n. P. gegen die Memmingen Indians durchsetzen. Die Tore für die Oberpfälzer erzielten Nikola Gajovsky (2), Petr Heider und Tomas Gulda.

Beide Teams agierten in einem taktisch geprägten ersten Drittel eher zurückhaltend und dementsprechend vergingen fast zehn Minuten, bis sich die erste richtige Torchance ergab. Nikola Gajovsky (10.) wurde schön von Nico Kroschinski freigespielt, scheiterte mit seinem Abschluss jedoch an Joey Vollmer im Tor der Hausherren. Als Memmingens Neuzugang Lars Grözinger (15.) wegen Beinstellens in die Kühlzelle musste, ließen sich die Regensburger nicht lange bitten und gingen durch Nikola Gajovsky (15.) in Führung. Der Tschechische Stürmer netzte nach einem Pass von Tomas Gulda mit einem satten Direktschuss ein und stellte das Ergebnis auf 1:0. Die Eisbären kamen jetzt immer besser in die Partie und konnten schon bald ein Tor nachlegen. Petr Heider (18.) überraschte den Goalie der Indians und traf mit einem Schlenzer aus spitzem Winkel zum 2:0 Pausenstand.

Im zweiten Abschnitt zeichnete sich ein ähnliches Bild ab, wobei die Oberpfälzer spielbestimmend waren. Der nächste Treffer fiel allerdings auf Seiten der Hausherren. Durch ihre erste klare Möglichkeit traf Leon Abstreiter (27.) mit einem Schuss aus dem hohen Slot direkt ins Herz der Regensburger und verkürzte auf 2:1 aus Eisbären-Sicht. Die Partie plätscherte in den Folgeminuten etwas vor sich hin, zwingende Torchancen gab es weder bei den Eisbären, noch bei den Indians. Die Rot-Weißen schafften es aber genau zum richtigen Zeitpunkt den nächsten Nadelstich zu setzen. In einer kleinen Druckphase der Regensburger traf Tomas Gulda mit einem Schuss von der blauen Linie mitten ins Schwarze und stellte mit dem 3:1 den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Unterbrechung.

Die Hausherren erwischten einen guten Start in das letzte Drittel. Kaum zwei Minuten waren gespielt, als Marc Hofmann (42.) alleine auf das Regensburger Gehäuse zulief und mit einem trockenen Schuss eiskalt zum 3:2 Anschluss versenkte. Für die Indians sollte es sogar noch besser kommen: Gerade eine Unterzahl Situation überstanden, tankte sich Marc Ledlin (52.) durch die Mitte durch und traf im Alleingang zum 3:3 Ausgleich. Keine der beiden Mannschaften wollte jetzt noch volles Risiko gehen, deshalb fielen keine weiteren Tore und es ging in die Verlängerung. Diese blieb allerdings torlos und dementsprechend musste das Spiel im Penaltyschießen entschieden werden. Nachdem Patrick Berger gegen alle Memminger Schützen parierte und Nikola Gajovsky mit einem platzierten Schuss in den Winkel traf, sicherten sich die Männer von Max Kaltenhauser den Zusatzpunkt.

Die nächste Partie steigt am Sonntag um 18:00 Uhr in der heimischen Arena. Gegner sind die Selber Wölfe.