AUFTAKT GEGLÜCKT - SIEG IN SELB

Speaker 1

In einem hart umkämpften ersten Saisonspiel bezwangen die Eisbären Regensburg die Selber Wölfe durch Tore von Peter Flache und Richard Divis (2) mit 3:2.

Nur 13 Sekunden war die neue Spielzeit alt, als Lanny Gare (1.) wegen Beinstellen zum ersten Mal in die Kühlbox musste - einen Nutzen konnten die Regensburger allerdings nicht daraus schlagen. Zwar starteten die Eisbären etwas besser in die Partie, richtig gute Chancen blieben auf beiden Seiten aber vorerst Mangelware. Peter Flache (9.) hatte in Unterzahl, diesmal saß Richard Divis auf der Strafbank, fast den Shorthander auf der Kelle, jedoch verpasste Regensburgs Kapitän den Rebound von Xaver Tippmann knapp. Fast postwendend schlug es dann hinter Peter Holmgren im Eisbären Tor ein. Der Oberpfälzer Tormann konnte einen Schuss nicht kontrollieren, Nicholas Miglio (10.) reagierte am schnellsten und schob zum 1:0 für die Wölfe ein. Die Gastgeber kamen darauf hin besser in die Partie, welche sich jetzt insgesamt ausgeglichen gestaltete. In der 15. Spielminute tauchte Nikola Gajovsky plötzlich frei vor dem Selber Tor auf, setzte den Schuss aber zu hoch an und vergab somit die große Chance auf den Ausgleich.

Im zweiten Abschnitt erwischten die Regensburger den besseren Start: Schon in der 23. Minute netzte Peter Flache nach einem Schuss, der am Tor vorbei ging und wieder in den Slot sprang, von Jakob Weber ein und stellte mit dem 1:1 das Gleichgewicht wieder her. Das spiel nahm in Folge etwas an Fahrt auf - und die Eisbären trafen erneut. Richard Divis (30.) stahl sich der Wölfe Abwehr davon, verlud Michel Weidekamp im Selber Tor gekonnt und sorgte für die 2:1 Führung. Die Oberpfälzer hatten nochmal die Chance in Überzahl, weil Lukas Klughardt (36.) wegen Unkorrekten Wechsels eine Strafe absitzen musste, die Scheibe lief allerdings nicht gut und somit ging es mit diesem Spielstand in die zweite Unterbrechung.

Regensburg begann druckvoll und kam durch Divis (21.) und Gajovksy (22.) zu guten Chancen, doch Weidekamp hielt das Tor der Oberfranken zunächst sauber. Auch das darauffolgenden Powerplay konnten die Regensburger nicht in ein Tor ummünzen. Für Tomas Schwamberger (45.) war die Partie nach einem Kniecheck gegen Felix Linden beendet, er bekam eine Spieldauerdisziplinarstrafe zugesprochen. Da Landon Gare (45.) wegen Übertriebener Härte ebenfalls für 2+2 Minuten in die Kühlzelle musste, ging es zunächst mit vier gegen vier weiter. Dies kam zunächst den Rot-Weißen zu Gute, denn Richard Divis schraubte den Spielstand nach einem schönen Pass von seinem Reihenpartner Nikola Gajovsky auf 3:1 in die Höhe. Davon zeigten sich die Hausherren aber nicht beeindruckt und hatten prompt eine Antwort parat. Sam Verelst (48.) stellte mit einem Alleingang den alten Abstand wieder her und verkürzte auf 3:2. Selb erhöhte jetzt den Druck und wollte unbedingt den Ausgleich, doch Peter Holmgren war für die Hausherren nicht mehr zu überwinden.

Am kommenden Sonntag um 18:00 empfangen die Eisbären Regensburg die Memmingen Indians zum ersten Heimspiel der Saison.